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10.09.2018 Veranstaltung mit Martin Runge, MdL und Kandidat für die LT-Wahl

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Grüne Umweltpolitik für eine wirkliche Energie- und Verkehrswende

MdL und Kandidat für die Landtagswahl, Dr. Martin Runge, spricht in Olching über die GRÜNEN Forderungen zur Energie- und Verkehrspolitik und was das mit Olching zu tun hat.

Wir GRÜNE setzen uns ein für Umwelt-, Natur und Klimaschutz; d.h. für saubere Luft und unbelastetes Wasser, für intakte Natur- und Kulturlandschaften. Wir wollen eine Umwelt, die Menschen und Tiere nicht krank macht und die auch unseren Kindern und Enkeln sowie deren Nachkommen ein lebens- und liebenswertes Land hinterlässt.

Der Klimawandel mit seinen schlimmen Auswirkungen, besonders betroffen sind die Menschen in den ärmeren Ländern, ist nicht mehr zu leugnen. Auch wir werden immer öfter längere Phasen großer Hitze und Trockenheit erleben, und auch zunehmend mit heftigen Stürmen und Starkregen konfrontiert sein. Spätestens jetzt wird deutlich, dass wir endlich eine wirkliche Energiewende und eine wirkliche Verkehrswende brauchen. Kommunen und Staat müssen dabei ihrer Vorbild- und Vorreiterfunktion nachkommen, Anstöße geben, Überzeugungsarbeit leisten und auch, da wo möglich und sinnvoll, mit dem Einsatz ökonomischer und ordnungsrechtlicher Instrumente steuern.

Auf Landesebene hier in Bayern heißt das beispielsweise:
– mehr Sonnenenergienutzung auf staatlichen Gebäuden
– Abschaffung der 10-H-Regelung beim Windradl-Ausbau
– Förderung von Energieeinsparung und Kraft-Wärme-Kopplung
– Unterstützung der Landkreise beim Aufbau von Energieagenturen
– Absage an die 3. Startbahn für MUC II
– deutlich mehr Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs

Weiteres Problemfeld ist der große Flächenverbrauch. In keinem anderen Bundesland schreitet das Umwandeln von Wald, Wiesen und Feldern in Siedlungs- und Verkehrsflächen so rasant voran wie in Bayern. Konsequenzen sind neben zunehmender Landschaftsverschandelung beispielsweise größere Überschwemmungsgefahr und weniger Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Schon heute gibt es einen dramatischen Schwund bei Insekten und Vögeln. Aber auch kleinere Säugetiere wie Igel sind gefährdet. Um hier gegenzusteuern, muss beispielsweise dem Schaffen von Gewerbegebieten in den Randlagen oder gar abseits der Ortschaften und dem überbordenden Bau von Ortsumfahrungen ein Riegel vorgeschoben werden.

Es ist Zeit, dass sich etwas ändert.

Mehr Klima-, Umwelt- und Naturschutz in und für Bayern, mehr Grünflächen und Wälder, mehr Artenschutz!

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