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1. Oktober 2018

München Königsplatz 11.00 Uhr Info

mia hams satt

Unter dem Motto „Mia ham‘s satt!“ werden am kommenden Samstag (6. Oktober) in München Tausende Umweltschützer für eine neue Umweltpolitik nach der Landtagswahl demonstrieren. Sie fordern von der neuen Landesregierung, dass sie Bauernhöfe statt Agrarfabriken unterstützt, dass sie sich für saubere Luft stark macht anstatt für die Interessen krimineller Autokonzerne und sich dem zunehmenden Artensterben sowie dem weiteren Flächenfraß massiv entgegensetzt. Motiviert für die Teilnahme an dieser Demonstration in München werden die Umweltschützer nicht zuletzt durch die skandalöse Rodung des Waldes bei Hambach sowie durch den Film „Wackersdorf“, der vor Kurzem in den Kinos angelaufen ist.

 

Demo „Jetzt gilt’s! Gemeinsam gegen die Politik der Angst“

26. September 2018

München Odeonsplatz, 13.00 – 16.00 Uhr

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„Spurwechsel – Recht auf Arbeit und Ausbildung für alle Geflüchteten!“

24. September 2018

Aufruf zur Demonstration in Fürstenfeldbruck

Sonntag, 30.09.2018, 14.00 Uhr Volksfestplatz FFB, anschließend Kundgebung vor dem Landratsamt

120 Millionen Euro pro Jahr bezahlt die bayerische Staatsregierung aus Steuergeldern für den Unterhalt von Flüchtlingen, denen sie das Arbeiten verboten hat. Das sind bayernweit 10.000 Menschen, die sich durch eigene Arbeit ernähren wollen und auch könnten – wenn sie denn dürften. Händeringend suchen die Unternehmen Arbeitskräfte und Auszubildende – und dürfen diese Flüchtlinge mit Arbeitsverbot nicht einstellen. Die Entscheidung über Arbeits- und Ausbildungserlaubnisse für Flüchtlinge liegt bei den jeweiligen Ausländerbehörden. In unserem Landkreis unter Leitung von Landrat Karmasin wird bisher besonders restriktiv entschieden. Obwohl Innenminister Herrmann kürzlich öffentlich erklärt hat, die 3+2-Regelung solle nun auch auf die schulische Pflegehelferausbildung angewandt werden, hat unser Landratsamt in genau so einem Fall in Eichenau neuerlich die Ausbildungsgenehmigung versagt!

Wir halten dagegen fest: Fair entlohnte Arbeit ist ein grundlegendes Menschenrecht! Den ganzen Beitrag lesen »

Wackersdorf – Kino Gröbenzell 20.9. – 25.9.2018 jeweils 17.30 und 20.00 Uhr

20. September 2018

Plakat Wackersdorf-Film Gröbenzell

Zeitgleich mit der bundesweiten Premiere zeigen die Gröbenlichtspiele den Film „Wackersdorf“ in Gröbenzell, täglich vom 20.9. bis 25.9. jeweils um 17:30 und um 20 Uhr.

Wackersdorf in der Oberpfalz war in den 80er Jahren tiefste Provinz mit hohen Arbeitslosenquoten und wenigen Perspektiven. Damals versprach die bayerische Staatsregierung mit dem Plan, eine atomare Wiederaufbereitungsanlage zu bauen, wirtschaftlichen Aufschwung für die Region. Sehr schnell aber wird klar, dass die Anlage nicht so harmlos werden würde wie versprochen, sondern die ganze Region auf Dauer einer hohen Strahlenbelastung, dramatischen Unfallgefahren und dauerhaften gesundheitlichen Belastungen aussetzen würde. Der am Schluss erfolgreiche Widerstand in Wackersdorf wurde zur Keimquelle des zivilen Protestes in Deutschland und trug entscheidend zum Erfolg der Grünen in Bayern bei. Die Aufführungen werden unterstützt von den Grünen-Ortsverbänden Gröbenzell und Olching.

Der grüne Landtagsabgeordnete Dr. Martin Runge, selbst ein Zeuge der Zeit und mit vielen Akteuren persönlich bekannt, wird am Samstag 22.9. vor der 20 Uhr Aufführung über die Auseinandersetzungen um Wackersdorf und den Erfolg der Widerstandsbewegung berichten.

Zur aktuellen Diskussion um Sicherheitsdienste in Unterkünften für Geflüchtete

18. September 2018

Leserinnenbrief von Ingrid Jaschke

Im Gegensatz zu allen anderen betroffenen Kommunen unseres Landkreises soll in Olching auf einen stationären Sicherheitsdienst gesetzt werden um Konflikte zu verhindern wie sie zwangsläufig aufkommen, wenn – häufig traumatisierte Menschen – unterschiedlicher Herkünfte und Sozialisation auf engstem Raum ohne Privatsphäre meist über einen langen Zeitraum untergebracht sind. Zudem werden die meisten Geflüchteten zur Untätigkeit gezwungen, weil ihnen Arbeitserlaubnisse verweigert werden. Das Angebot des Landratsamtes, einen kostenlosen stationären Sicherheitsdienst zu stellen, ignoriert überwiegend die Ursachen der Konflikte und gibt vor, diese durch Kontrolle zu lösen. Außerdem ist nicht auszuschließen, dass insbesondere bei traumatisierten, depressiven BewohnerInnen der Leidensdruck durch permanent anwesendes Sicherheitspersonal verstärkt und damit das Konfliktpotential erhöht wird.

Das Geld für einen Sicherheitsdienst wäre wesentlich besser und nachhaltiger in die psychosoziale Unterstützung traumatisierter Geflüchteter investiert und darüber hinaus in eine Verbesserung der Unterbringung. Viel Geld dafür würde frei werden, wenn die Geflüchteten arbeiten dürften und somit für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen könnten: 120 Millionen Euro gibt die bayerische Staatsregierung jährlich für Geflüchtete aus, denen sie das Arbeiten verbietet – zu Zeiten, in denen viele Betriebe und Einrichtungen händeringend nach Auszubildenden und Fachkräften suchen.