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5. Critical Mass in Olching

1. August 2019

Samstag, 03. August 2019, Abfahrt: 11.00 Uhr, Treffpunkt: Am Vogelherd/Fürstenfeldbrucker Str. (Ortseingang Olching)
Der genaue Streckenverlauf wird vor Ort festgelegt.

Die Olchinger GRÜNEN unterstützen diese Initiative. Mitradeln können Jugendliche und Erwachsene mit verkehrstauglichem Radl, die den Radverkehr stärken wollen und sich an die geltenden Verkehrsregeln halten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die CM fährt bei jedem Wetter.

Spielregeln für die CM siehe hier

Critical Mass Olching

31. Juli 2019

Eine überzeugte und engagierte Radlerin/Teilnehmerin aus Olching berichtet

Im Sinne des Mottos „Radfahrer blockieren nicht den Verkehr, Radfahrer sind Verkehr“ gibt es in Olching seit April jeden ersten Samstag im Monat eine sogenannte Critical Mass. Bei einer Critical Mass treffen sich mehrere Radfahrer scheinbar zufällig, um auf ihre Gleichberechtigung gegenüber dem motorisierten Verkehr aufmerksam zu machen.

Diese weltweite Bewegung wurde in den 1990er Jahren in San Francisco „erfunden“ und deutschlandweit beteiligen sich schon über 100 Städte an dieser kreativen Form des Protests. Anders als z.B. bei einer Demonstration gibt es keine Veranstalter oder Organisatoren – man trifft sich einfach um gemeinsam durch die Stadt zu radeln. Laut §27 der StVO darf ab 16 Radfahrer ein geschlossener Verband gebildet werden – das Fahren zu zweit nebeneinander und auf der Fahrbahn ist erlaubt. Außerdem wird der Verband wie ein einziges Fahrzeug behandelt und darf somit auch Kreuzungen und Ampeln geschlossen durchfahren.

Auf Radfahrende als Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen, Gleichberechtigung gegenüber Autofahrern fordern, Wunsch nach mehr Radinfrastruktur – das sind nur ein paar Gründe warum bisher jeden ersten Samstag im Monat circa 30 Menschen in Olching zusammengekommen sind um gemeinsam durch ihre Heimatstadt zu radeln.

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Earth Overshoot Day 2019: 29. Juli!

27. Juli 2019

Der Earth Overshoot Day (Erdüberlastungstag) bezeichnet den Tag des Jahres, ab dem die Menschen mehr natürliche Ressourcen verbrauchen als die Erde innerhalb eines Jahres herstellen kann. Es ist also der Zeitpunkt, an dem wir aus ökologischer Sicht über unsere Verhältnisse leben. Die Berechnungen beruhen auf dem ökologischen Fußabdruck von 150 Nationen. Den größten Einfluss darauf haben Wasserverbrauch, Lebensmittelproduktion, Wohnen und Brennstoffe.

Seit 1970 lebt die Menschheit immer stärker auf Pump. Jedes Jahr werden die planetaren Grenzen früher überschritten, die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen hat heute dramatische Ausmaße angenommen. Neben dem globalen Artensterben und der Überdüngung unserer Gewässer und Böden ist dies an der Klimakrise am deutlichsten wahrzunehmen.

Die Auswirkungen unserer westlichen Lebens- und Wirtschaftsweise sind eine wesentliche Ursache der Klimakrise, zugleich Fluchtursache und eine Bedrohung für die Überlebensmöglichkeiten von Millionen Menschen weltweit. Die Politik muss endlich Verantwortung übernehmen und klare und verbindliche Gesetze aufstellen, damit wir eine Chance auf eine lebenswerte Zukunft haben.

Aber auch jeder Einzelne von uns kann zukunftsorientiert handeln: In den Schlüsselbereichen Energie und Ernährung liegen hier die größten Möglichkeiten.

Links: Lexikon der Nachhaltigkeit WWF Deutschland

23. Juli 2019
Nächster Termin: Samstag, 03. August 2019

GRÜNER Filmabend: Das Wunder von Mals

23. Juli 2019

Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizidwolken gehüllt! Ganz Südtirol? Nein!

In Mals, einem Dorf im Vinschgau, entscheiden sich 76% der Bevölkerung bei einer Volksbefragung für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Doch die Südtiroler Apfellobby, Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie bekämpfen das kleine Dorf mit allen Mitteln. Ein ungleicher Kampf nimmt seinen Lauf, bei dem die Menschen in Mals über sich hinauswachsen. Denn ihr Nein zu Pestiziden und Monokultur ist gleichzeitig ein Ja zu Vielfalt, Schönheit und Eigenart sowie zu ihrer eigenen Identität.