Zahntechniker, medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte, Kfz-Mechatroniker, Kinderpflegerin, Fahrradtechniker, Friseur, Friseurin, Einzelhandelskaufmann, Elektroniker, Bürokauffrau, Bäckereifachverkäuferin – all diese Ausbildungen haben junge Olchinger Geflüchtete hier gemacht. Und für all diese Berufe wird Nachwuchs gesucht. Unternehmen und Arbeitsmarkt-Experten sind sich einig, dass wir Migration brauchen, um den durch den demografischen Wandel bedingten Mangel an Fach- und Arbeitskräften auszugleichen. Im Widerspruch dazu steht, dass die Migration in Meinungsumfragen im letzten Jahr zeitweise auf Platz 1 der wichtigsten Probleme stand. Ich bin überzeugt, dass positive Beispiele die Wahrnehmung ändern können. Eines davon ist, wie Hebertshausen im Dachauer Land mit seinen Geflüchteten umgeht. Die kleine Gemeinde hat überproportional viele Menschen aufgenommen. Die erfolgreiche Eingliederung der Geflüchteten – viele von ihnen arbeiten in örtlichen Betrieben – hat Bürgermeister Reischl, CSU, deutschlandweit bekannt gemacht. Aber auch aus Olching gibt es Erfolge zu vermelden, wie die oben aufgezählten Berufe zeigen. Die Stadt hat seit 2016 eine halbe Stelle für die soziale Beratung im Asylbereich eingerichtet. Diese Stelle hat dazu beigetragen, Kinder und Jugendliche erfolgreich ins Bildungssystem zu integrieren und viele Erwachsene in Beschäftigungsverhältnisse zu bringen. Ich hoffe sehr, dass die Stadt diese wichtige Arbeit und die Olchinger „Erfolgsstory“ mit vielen weiteren positiven Beispielen fortsetzt. Denn wir brauchen beides: sowohl den Nachwuchs als auch die guten Nachrichten. Damit Migration eher als Chance denn als Problem wahrgenommen wird.
Christiane Tupac-Yupanqui



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