In den Nuller Jahren hier angekommen, waren die Amperauen mit ihrer Artenvielfalt, den Bäumen, der Natur und der Landschaft für mich als leistungsorientierter Altersklassen Langstreckenläufer das ideale
Trainingsgelände.
Ich habe die Auen schätzen und lieben gelernt. Sie erstrecken sich von der Brücke in Geiselbullach bis zur Römerbrücke in Alt-Esting über 7 Kilometer unberührte Natur in einem Landschaftsschutzgebiet, nur unterbrochen von der Olchinger-Estinger Straße, die die Stadtteile Esting und Olching verbindet. In der Historie galt die Olchinger Straße am 13.01.1978 als endgültig fertiggestellt und ist als Ortsstraße
gewidmet.
Diese Straße ist verlegt unter die sogenannte “Fünf Löcher Brücke“, was sie für den Schwerverkehr unpassierbar macht. Diese hat keine Systemrelevanz und dient fast ausschließlich dem Individualverkehr und durchschneidet ein Landschaftsschutzgebiet.
Im August und September 2022 war die Straße aufgrund von Bauarbeiten für ca. 6 Wochen gesperrt worden. Der Beobachter konnte feststellen, wie sich eine Stille über die Auen legte, wo sonst
Verkehr und Abgase ihr Übriges tun. Der Klimawandel, dem stärkeren Bewusstsein für Natur, Artenvielfalt,
Tiere (Rehe etc.) und Landschaftsschutz ist zukünftig ins Auge zu fassen, diese Straße aufzulassen nach Vorbild der Straße durch den Englischen Garten in München. Es verkehren dort nur der öffentliche Nahverkehr, Taxis, Fußgänger und Radfahrer. Im Zuge dessen kann für Olching dann ein durchgehendes, 7 Kilometer langes Landschaftsschutzgebiet entstehen, was wiederum ein einzigartiges Alleinstellungsmerkmal für die Amperstadt wäre.




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